Erneuerung Altstädter Abfangkanal Dresden zw. Fuchsstraße und Trollgarten

Beschreibung: 

Der Altstädter Abfangkanal (AAK) verläuft in einer Tiefe von 3-4 m in unmittelbarer Flussnähe durch das Landschaftsschutzgebiet, europäische Vogelschutz- und FFH-Gebiet, sowie das Überflutungsgebiet der Elbe in Dresden. Aufgrund des baulichen Zustandes des 80-90 Jahre alten Haubenprofil 1700/1860 musste der 1450 m lange Kanal durch einen Ersatzneubau mit der größeren Nennweite DN 2000 in 2 Bauabschnitten ersetzt werden.
Um die Benutzbarkeit des Elberadweges in den Sommermonaten zu gewährleisten und die Beeinträchtigung der Tier- und Pflanzenwelt zu minimieren, wurden die Erneuerung des Kanals in 2 Bauabschnitte aufgeteilt. Dabei erfolgte die komplette Sanierung der ca. 725 m langen Teilabschnitte inkl. aller Sonderbauwerke jeweils von November bis März 2013/14 bzw. 2014/15.
Die Verlegung der Trasse im 3-4 m breiten Elberadweg erfolgte aufgrund des beidseitigen Großbaumbestandes mittels der Vor-Kopf-Bauweise.

 

Technische Daten:

  • Auftraggeber - Stadtentwässerung Dresden
  • Investitionsvolumen - ca. 11,5 Mio EUR
  • Projektzeitraum - 2012 bis 2015
  • Bauausführung Winterhalbjahre 2013/14 & 2014/15 (jeweils 5 Monate für Komplettleistung)
  • Länge Sanierungsabschnitt - 1450 m (in 2 Teilabschnitte a 725 m)
  • Ersatzneubau Kanal mit DN 2000, Leitungsgefälle 0,4 ‰
  • Entfernung zur Elbe 20 - 40 m
  • Sanierung/Neubau von 4 Sonderbauwerken
  • Entlastungskanal mit Auslaufbauwerk in die Elbe (Rahmenprofil B x H 3000 x 1300)
  • Hochwassersichere Ausführung bis HQ100
  • Abwasserhaltung bis 2 Qt (ca. 750 l/s) mit Heberleitungen DN 1000 (Länge ca. 1500 m)
  • Erneuerung des Elberadweges in Asphaltbauweise auf gesamter Länge

Unsere Leistungen:

  • Objektplanung Lph 5-9 HOAI
  • örtliche Bauüberwachung
  • Ökologische Baubegleitung
  • Koordinierte Fremdleistung (ABS-Plan, Statische Berechnungen)
  • Anpassung der Trasse nach Wurzelsuchschürfen bei Großbäumen
  • Umfangreiche Abstimmungen mit Sportvereinen, Anliegern, Naturschutzbehörden und dem Wasser- und Schifffahrtsamt